Fahrtenkonzept an der SWS
Klassenfahrten sind ein wichtiger Bestandteil des Bildungsangebotes und Schullebens. Alle Schülerinnen und Schüler sollen davon in gleichem Maße profitieren. Daher hat die Schulkonferenz der Sachsenwaldschule 2001 ein Konzept bestehend aus drei Fahrten beschlossen, daher findet in der Unter- und Mittelstufe jeweils eine Klassenfahrt statt. Der Q2-Jahrgang unternimmt eine Studienfahrt, deren Teilnahme meist an das Profil gekoppelt ist. Des Weiteren veranstaltet die SWS mehrere Austauschprogramme sowie fachgebundene Exkursionen. Auch im Rahmen der Musik-AGs finden jährlich Fahrten statt.
In der Orientierungsstufe ist unser pädagogisches Anliegen an die Klassenfahrt die Förderung der Klassengemeinschaft.
Verantwortlich für die Fahrt ist die Klassenlehrkraft. Der zeitliche Rahmen ist auf fünf Tage von Montag bis Freitag innerhalb einer Woche festgelegt.
Zudem werden als Unterkunft i.d.R. Jugendherbergen in Schleswig-Holstein ausgewählt.
In der Mittelstufe gibt es eine obligatorische Klassenfahrt im Laufe des 8. Schuljahres. Die Klassenfahrt hat entsprechend der schulinternen Richtlinien einen erlebnispädagogischen Hintergrund. Ziel ist es hierbei, gruppendynamische Prozesse zu verstärken um das Wir-Gefühl der Klassen zu fördern. Neben dem Erlebnis in der Klassengemeinschaft wird auch auf die Unterstützung des persönlichen Selbstwertgefühls geachtet. So hat es zum Beispiel zahlreiche Fahrten in den Harz (erlebnispädagogisches Programm) oder an den Plöner See (gemeinsames Erwerben des Segel-Grundscheins) gegeben.
Verantwortlich für die Fahrt ist ebenso wie in der 6. Jahrgangsstufe die Klassenlehrkraft. Der Zeitrahmen von Montag bis Freitag innerhalb einer Woche kann u.U. aus organisatorischen Gründen (zum Beispiel beim Segeln eine Anreise am Sonntag) gedehnt werden.
Die Fahrt in der Oberstufe soll für die Profilgruppen Studiencharakter haben und die Einbindung in das Unterrichtsgeschehen bzw. eine Anbindung an das Profil muss im Fokus der Fahrt stehen.
Verantwortlich für die Fahrt ist die/sind die Profillehrkraft/-kräfte. In der Regeln umfasst die Fahrt mindestens 5 Tage / 4 Übernachtungen, auch über Wochenenden hinweg. Nach Genehmigung durch die Schulleitung kann eine Fahrt auch mehr als 7 Tage umfassen.
Regelmäßig wird von der Fachschaft Latein am Ende des 7. Schuljahres eine Fahrt nach Xanten angeboten. Xanten war eine wichtige römische Stadt. Die reale Begegnung mit ihrer Geschichte soll den Schülerinnen und Schülern die große Bedeutung des Lateinischen für die Entwicklung der europäischen Kultur näherbringen.
Eine Woche hochalpin pur! Pflugkurven, paralleles Fahren, auf die Kante gehen (carven), mit und ohne „Stöcker“ - Die Skifahrt der SWS ist eine Sportfahrt, bei der unsere Schülerinnen und Schüler auf Basis ihrer Grundfitness in einer Woche an der Verbesserung unteranderem dieser Techniken arbeiten. Wer sich beworben und das Losglück für sich entschieden hat, kann konzeptgemäß an der Ski-Fahrt im 10. Jahrgang teilnehmen. Es ist uns wichtig, dass immer mindestens 50 Prozent Anfängerinnen und Anfänger mitkommen.
„Erinnern tut weh. Es löst Entsetzen aus und lässt uns verstummen und aufschreien zugleich. Sich den bedrückendsten Wahrheiten unserer Geschichte zu stellen, ist unverzichtbar.“ - Die ehemalige Bundestagspräsidentin Rita Süßmuth
Die Befreiung des Konzentrationslagers Auschwitz liegt nun 80 Jahre zurück in der Vergangenheit. Trotzdem fahren jährlich Schülerinnen und Schüler des Q2 Jahrgangs gemeinsam mit zwei Lehrkräften in den polnischen Ort Oświecim, um sich hier mit den schrecklichen Schicksalen der Holocaust-Opfer zu beschäftigen.
Diese Fahrt ist für alle eine emotionale Herausforderung, allerdings sehen wir es als essenziellen Teil unserer deutschen historischen Verantwortung, diesen Ort zu besuchen.
Unsere letzte Fahrt vom 9. bis zum 15. Januar 2025 beinhaltete verschiedene Themenschwerpunkte im Zusammenhang mit den Verbrechen der Nationalsozialisten während des 2. Weltkrieges. Außerdem befassten wir uns mit dem jüdischen Leben, indem wir an einem Workshop über das Leben jüdischer Kinder im 2. Weltkrieg teilnahmen, sowie die örtliche Synagoge besuchten.
