Ausverkaufte Aula und große Begeisterung bei den Sommerkonzerten

von Jan Kristof Lüders

An zwei Abenden wurde unsere Aula zum Klingen gebracht: Die diesjährigen Sommerkonzerte begeisterten mit einer beeindruckenden Vielfalt, spürbarer Spielfreude und einem erstaunlich hohen musikalischen Niveau. Die Aula war an beiden Abenden ausverkauft, die Stimmung ausgelassen — und das Publikum durfte erleben, wie lebendig und kraftvoll Musik an unserer Schule ist. Wie immer standen dabei die verschiedenen Ensembles unserer Schule im Mittelpunkt: der Chor Five to Six, der Chor Seven to Nine, der Popchor, das Jugendsinfonieorchester und die Bigband.

Den Auftakt machte der Chor Five to Six mit 72 jungen Sängerinnen und Sängern aus der Orientierungsstufe. Unter dem Motto „Unser Sound“ zeigten die Kinder eindrucksvoll, was gemeinsames Singen bedeuten kann. Charmante Moderatorinnen führten durch das Programm und erklärten, was Chorsingen für sie persönlich ausmacht und worauf es bei einem schönen Chorklang ankommt. Mit „Sieh auf deinem Weg“ aus Die Kinder des Monsieur Mathieu entstand ein berührender Moment, bevor mit den Popsongs „So soll es sein, so kann es bleiben“ und „Halo“ moderne Klänge die Bühne füllten. Das Finale „We’re All in This Together“ aus High School Musical setzte das Thema des Programms schließlich perfekt in Musik um: Gemeinsam entsteht ein besonderer Sound.

Auch der Chor Seven to Nine überzeugte mit einem schwungvollen und abwechslungsreichen Auftritt. Neben Songs wie „Mr. Sandman“ und „Riptide“ sorgte besonders der portugiesische Titel „Mas que nada“ für mitreißende Energie. Die Sängerinnen und Sänger beeindruckten nicht nur musikalisch, sondern auch durch viel Bewegung und Bühnenpräsenz.

Der Popchor brachte erneut große Energie auf die Bühne. Mit „Dir gehört mein Herz“ von Phil Collins, „Happy Ending“ von Mika und „Suddenly I See“ von KT Tunstall zeigte das Ensemble, wie ausdrucksstark, lebendig und klangvoll Popmusik im Chor sein kann.

Das Jugendsinfonieorchester trat in sehr unterschiedlichen Besetzungen auf und bewies damit seine große musikalische Bandbreite. Ein besonderer Höhepunkt war „Der Sommer“ aus Vivaldis Vier Jahreszeiten mit der hervorragenden Solistin Vivien Nyein aus dem Musikprofil Q1a. Das große Orchester entfaltete mit einem Slawischen Tanz von Dvořák seine ganze Klangfülle. Bläser, Schlagwerk und Klavier ließen anschließend mit Musik aus Star Wars große Filmmusik erklingen.

Die Bigband präsentierte sich bestens vorbereitet — sicher auch durch die Konzertreise nach Utrecht nur wenige Tage zuvor. Mit einem vielfältigen und abwechslungsreichen Programm sorgte sie an beiden Abenden für Glanzpunkte und zeigte, wie souverän und spielfreudig die Musikerinnen und Musiker inzwischen zusammenspielen.

Zum Abschluss vereinten sich Bigband und Jugendsinfonieorchester zu einem mitreißenden Michael-Jackson-Mix. Spätestens hier hielt es kaum jemanden mehr innerlich ruhig auf dem Platz: Die Begeisterung im Saal war deutlich zu spüren und bildete einen würdigen Schlusspunkt zweier außergewöhnlicher Konzertabende.

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