Rechtes gegen linkes Alsterufer 2026
von Jan Kristof Lüders
Auch in diesem Jahr waren wir wieder mit einer Mannschaft beim traditionsreichen Hamburger Schulschachturnier „Rechtes gegen linkes Alsterufer“ als Gast vertreten (mit diesmal 3.744 Schülern und Schülerinnen ist das Turnier eines der größten Schulschachturnier der Welt).
Der Turniermodus sieht vor, dass jede Schule acht Bretter besetzen muss und nur einen Mannschaftskampf gegen eine andere Schule spielt; die erzielten Punkte fließen dann in die Gesamtwertung ein. Da sich aus unserer Schule sogar elf Schachenthusiasten gefunden hatten, mussten drei unserer Spieler nach einigem Hin-und-her über die Spielerbörse an eine andere Schule als Aushilfe vermittelt werden, um auch eine Turnierpartie spielen zu können.
Bei bestem Wetter konnten die Spiele dann auf dem Hamburger Rathausmarkt am Mittwoch, den 17. Juni, gegen ca. 10:30 Uhr begonnen werden. Unsere Partien gegen das Gymnasium Ohlstedt 2 verliefen z.T. sehr wechselhaft, sodass ich als parteiischer Zuschauer das Drama auf den Brettern vor Spannung kaum ansehen konnte. Zuerst verlor leider Sami Gholami (Brett 1), was aber durch einen Sieg von Marcus Pohlmann (Brett 5) postwendend ausgeglichen wurde. Nach einiger Zeit folgten ein weiterer Sieg durch Joris Ocker (Brett 2) und eine weitere Niederlage durch Matteo Dietrich (Brett 7). Beim Zwischenstand von 2:2 brachte uns Thorben Pohlmann (Brett 6) wieder in Führung. Fast schon die Vorentscheidung brachte nun der Sieg von Bo Mursch (Brett 3). Es fehlte nun nur noch ein halber Punkt zum Mannschaftssieg. Diesen konnte Mikkel Mursch (Brett 8) erringen, nachdem er in eigentlich schlechterer Stellung einen Fehler seiner Gegnerin konsequent zum Sieg ausnutzte. Dass Nikolai (Brett 4) seine eigentlich vorteilhafte Stellung noch zur Niederlage entglitt, war damit für den Mannschaftssieg glücklicherweise unerheblich. Mit 5:3 haben wir zwar relativ knapp, aber verdient gewonnen.
Und unsere drei Aushilfsspieler? Diese unterstützten das Friedrich-Ebert-Gymnasium im Spiel gegen das Wilhelm-Gymnasium. Leider kam das Friedrich-Ebert-Gymnasium in diesem Spiel mit 7,5:0,5 heftig unter die Räder und so verloren auch Tjark Stapelfeldt und Levi Glässer (Brett 5 und 6). Einzig Richard Kirchberg (Brett 4) konnte einen Ehrenhalbpunkt retten.
Den Gesamtsieg errang mal wieder das linke Alsterufer mit 951,5 zu 920,5 Punkten, unser Sieg für das rechte Alsterufer hat also nicht für einen Gesamtsieg des rechten Alsterufer gereicht. Trotzdem war es ein gelungener Tag und wir werden nächstes Jahr wiederkommen. Auf dem Bild zu sehen sind alle unsere Spieler auf dem Rathausmarkt.
Sören Koop (KP)
